Ja zur Diskussion gesellschaftlicher Wandel – aber sachlich, offen und ohne Polemik

Gerade jetzt, 20 Jahre nach  der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten häufen sich Beiträge, die über die Veränderungen in unserer Gesellschaft - unserem Zusammenleben berichten. Nicht immer objektiv, sachbetont und fördernd.  Zu “leise” werden die wegweisenden und zukunftsorientierten Diskussionen geführt. Dabei ist der Bedarf öffentlicher Diskussionen größer denn je,  ja erfordern die Defizite unserer sogenannten  ”Solidargemeinschaft” diese. Das zunehmende Desinteresse für  gesellschaftliche Themen oder die Demokratie in unserem Land begegnet uns tagtäglich. Auch die Kommunikation zwischen den gesellschaftlichen Schichten und Generationen gestaltet sich zunehmend schwieriger – bricht ab.

Wie sollen hiernach Konzepte im Stadtumbau, zur Stärkung sozialer Strukturen oder der Schaffung generationsübergreifender Wohnformen kommuniziert werden? Fragen, für die eine breite Öffentlichkeit stärker sensibilisiert werden muss – weit über die persönlichen Beweggründe hinaus.

Für die im Oktober stattfindende Bürgerwerkstatt zum Stadtumbau Ost im Georg-Dreke-Ring in Prenzlau, wollen wir diese breite Öffentlichkeit mobilisieren. Hierfür rufen wir zum Dialog aller Beteiligten und sich für derartige Themen interessierten Mitmenschen auf.

das Agora+ – Team


Gemeinsam und nicht einsam – eine Projektvision wird Realität

Wie wollen, dürfen oder müssen wir zukünftig zusammenleben? – Diskussionen über innerstädtische Lebensräume sind notwendiger denn je.  Welche Auswirkungen hat der gesellschaftliche Wandel auf das Wohnen von Morgen? Haben wir Antworten auf die strukturellen Defizite von Wohnhochhäuser und innerstädtische Wohnensemble in

industrieller Bauweise?  “…ein in Deutschland einzigartiges Projekt” nach WMZ TV Frankfurt Regional vom 7. Juli 2009 nimmt nach 2 Jahren intensiver Basisarbeit Gestalt an.

Ein Netzwerk der Wohnungswirtschaft;  mit Betreuungsangeboten für Kinder, Familien und Senioren; Begegnungsstätten für Jung und Alt;  Bildungseinrichtungen in Form einer “Freien Grundschule” oder der Abendschule der IHK Brandenburg; Conciergediensten und der Integration eines Forscher- und Innovationszentrums werden ab 2013 in Frankfurt/ Oder Realität. Die WOWI und dessen Partner bekennen sich zum Projekt “Pablo-Neruda-Block 1-4″ und beginnen mit den Bauvorbereitungen. Ein weiterer Wegweiser – Zukunft  Brandenburg. Ein Projekt der ARGE 2013 MadeyoAgora+ .


Partner gehen Projekt 2011 an – neue Bildungschancen in Eisenhüttenstadt

Der Weg ist geebnet. Ein Modellprojekt der Stadt startet – ein Projekt für die Vernetzung der Generationen.  Mit dem Bezug der neuen Geschäftsräume der EWG – Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft eG im “Aktivisten”, wurde nach einer Nutzung des derzeitigen  Geschäftssitzes in der Fährstraße 1 gesucht.

Gemeinsam mit der Schulstiftung der Evangelischen Kirche BB als zukünftiger Träger der ersten Freien Schule in Kooperation mit der KITA Wilhelmina und dem Pflegedienst Ettmeier, werden schon bald Kinder und alte Menschen im Miteinander leben.  Ob im neu gestalteten Freiraum oder dem gemeinsamen Essen – die Generationen erleben und lernen Toleranz und gegenseitiges Verständnis im Alltag.

Schon 2011 soll eine Wohngemeinschaft für 9 Personen, eine Tagespflege und die 1-2. Klasse der Freien Schule am Standort vereinigt sein.

Gesellschaft im Wandel, Zukunft Brandenburg – Notwendigkeit oder Illusion? Diskutieren Sie mit.